MetaInfo Frequenzen – der wissenschaftliche Hintergrund

von | Apr 3, 2016 |

Die Kenntnis verschiedener Gehirnfrequenzen wurde erstmalig schon 1924 von dem deutschen Arzt Hans Berger entdeckt. Berger stellte damals erstmalig fest, dass das menschliche Gehirn elektrische Wellen aussendet. Auch entdeckte Berger die sogenannten Alphawellen, die er mit 8–13 Hz (Hz = Schwingungen pro Sekunde) in entspannten Zuständen bei seinen Probanden nachzuweisen in der Lage war. Ein gravierender Unterschied also zum üblichen Frequenzbereich im Wachzustand, den sogenannten Betawellen, denn im Wachzustand sendet das Gehirn Wellen von 14–30 Hz aus. Die Deltawellen mit einem Frequenzbereich von 1–4 Hz wurden dann 1935 messtechnisch nachgewiesen. 1943 entdeckte der Engländer William Grey Walter schließlich die Thetawellen mit 4–7 Hz. Mit erheblichen Fortschritten in der Gehirnforschung wurde dann auch bewiesen, dass sich die verschiedenen Frequenzbereiche des Gehirns auch durch externe Stimulanzien gezielt beeinflussen und auslösen lassen.
Heute findet sich hierzu eine Fülle von Systemen, die dazu dienen sollen, das Gehirn in den jeweils optimalen Frequenzbereich zu führen. Um den gewünschten Frequenzbereich möglichst gezielt, bequem und zuverlässig auszulösen, wurde inzwischen eine ganze Reihe von verschiedenen Techniken entwickelt. Als Beispiele seien hier Verfahren wie das Alpha-Training, Mind-Machines, Biofeedback, Frequency Following Response (FFR), Hemi-Sync, Sensorische Deprivation, Retino-hypothalamische Energiezufuhr und Samadhi-Tank erwähnt. Ohne hier die Unterschiede der einzelnen Verfahren explizit ausführen zu wollen, ist es interessant festzustellen, dass völlig unterschiedliche Ansätze wie beispielsweise die gezielte Reizüberflutung nach der Retino-hypothalamischen Energiezufuhr ebenso funktionell sein können wie die gezielte Deprivation im Samadhi-Tank. Eine qualitative Beurteilung lässt sich ohnehin nicht objektiv vornehmen und unterbleibt deshalb auch an dieser Stelle.
Alle Verfahren jedoch konzentrieren sich in primär auf das Erreichen des gewünschten Frequenzbereiches von Alpha bis Theta – ausgewählt je nach Zielsetzung. Einige Systeme halten den Probanden über einen gewissen Zeitraum in diesem Ziel-Frequenzbereich, um ihn dann, zumeist allmählich, wieder in den Betabereich (Tagesbewußtsein) zurückzuführen, ohne etwa mit spezifischen Suggestionen zu arbeiten. Geringe Frequenzverschiebungen, die gezielt ausgelöst werden, wie sie beispielsweise bei manchen Mind-Machines zu finden sind, stellen nicht wirklich ein anderes System als solches dar und werden hier bewusst vernachlässigt. Aber bei allen Systemen dieser ersten Gruppierung wird offensichtlich erkennbar, dass schon das alleinige Erreichen des gewünschten Frequenzbereiches der Hauptzwecks des Verfahrens ist.
Andere Verfahren bedienen sich in einem weiteren zweiten Schritt verbaler Suggestionen, die insbesondere während der Alpha- oder Theta-, seltener aber auch in der Deltaphase gegeben werden. Bei diesen Verfahren wird das Primärziel der ersten Gruppe somit zum Sekundärziel und schafft hierbei nur die grundsätzlichen Voraussetzungen zum wirksamen Vermitteln verbaler Suggestionen. Interessant ist es dabei festzustellen, dass alle bekannten Systeme innerhalb der zweiten Gruppe mit einfachen direkten Suggestionen arbeiten, wie man sie etwa von autosuggestiven oder hypnotischen Techniken her kennt.

Abgrenzung des MetaInfo Verfahrens

Das MetaInfo-Verfahren bedient sich dagegen eines vollständig anderen Prinzips. So werden hier nach Erreichen der Zielfrequenz bei 7,63 Hz Informationen nicht verbal, sondern ausschließlich über eine genau abgestimmte Meta-Stimulans nonverbal vermittelt. Die Übermittlung geschieht hierbei unmittelbar und direkt über Sekundärschwingungen, ohne dass der – durch die permanente Primärschwingung fixierte – Zielfrequenzbereich dazu verlassen wird. Hierzu werden bei allen unterschiedlichen Themen die gezielten spezifischen Stimuli durch die genannten Sekundärschwingungen als Informationsträger übertragen.

Das Herausarbeiten der effektiven Meta-Stimulans und die Übertragung derselben durch eine spezifisch berechnete Sekundärschwingung sind demzufolge das Herz des MetaInfo-Verfahrens und unterliegen daher auch der Geheimhaltung.